Diese Rasentypen gibt es

Ob im Garten oder auf dem eigenen grundstück, ein schöner grüner Rasen gehört einfach dazu und ist heute auch eine Art Aushängeschild. Im Fachhandel hat man zu erst die Entscheidung zu treffen, ob man den Rasen selber aussäen möchte oder ob es ein fertiger Rollrasen sein soll. Güntiger ist es in jedem Fall, wenn man den Rasen selber aussät. Beim Rasen gibt es aber verschiedene Sorten zu kaufen, welche natürlich jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Je nach Nutzung und eigenem Anspruch muss ein anderer rasentyp ausgewählt werden. Auch sollte man vorher alle Werkzeuge und auch Zubehör zur Hand haben, damit es nicht unnötig zu Zeitverzögerungen kommen kann. Wenn beim Rasen anlegen etwas schief geht, wird der Rasen langfristig nicht richtig wachsen können.

Rasen selber säen

Wer etwas Zeit hat und Geld sparen möchte, der sät seinen Rasen einfach selber. Hier muss man sich aber erst mal für eine Rasensorte entscheiden. Wenn der rasen tatsächlich genutzt werden soll, wenn z.B. Kinder zu Hause sind und dort spielen, für den ist der sogenannte Spiel- und Gebrauchsrasen genau das Richtige. Dieser Rasentyp ist relativ pflegeleicht und hält auch einiges aus. Hier können die Kinder also auch mal eine Runde Rugby oder Fussball spielen, ohne das der Rasen gleich kaputt geht. Je nach Anforderung des Rasens braucht man also die richtige Saatgutmischung. In jedem Fall ist das Rasen selber aussäen die wohl günstigste Variante für einen neuen Rasen. Allerdings braucht man hier natürlich Zeit, da die Vorbereitung, das Keimen der Samen und die nachträgliche Pflege doch dauern können. Wenn man aber alles richtig gemacht hat, bekommt man einen schönen grünen und vor allem sehr dichten, und damit robusten, Rasen.

Rollrasen verlegen

Wer es eilig hat und einen grünen Rasen am liebsten sofort möchte, greift zum fertigen Rollrasen. Wenn man sich hier etwas auskennt, kann der Rasen damit sehr schnell und relativ einfach angelegt werden. Der Rollrasen wächst dabei in etwas zwei Wochen richtig an und ist dann kaum noch von einem selber gesäten Rasen zu unterscheiden. Hier spart man wirklich sehr viel Zeit und hat so nach wenigen Wochen einen perfekten Rasen vor der eigenen Haustür. Hier muss mann aber bedenken, dass Rollrasen natürlich mehr Geld kostet und dies muss jeder für sich selbst entscheiden. Auch beim Rollrasen kommt es auf die Nutzung an und daher sollte auch hier die richtige Rasensorte gewählt werden. Ein Zierreasen sieht natürlich sehr schön aus, allerdings kann man dieses aber auch nicht so belasten wie ein Gebrauchsrasen. Auch braucht ein Zierrasen sehr viel Pflege, was auch wieder Zeit und Geld kostet. Rollrasen sollte dabei nach der Lieferung direkt verlegt werden und daher muss der Boden zum Lieferzeitpunkt schon entsprechend vorbereitet sein. Den Rollrasen dabei auch nicht zu knapp kalkulieren und lieber ein paar Quadrtmeter mehr bestellen.

Vorbereitung ist das Wichtigste

Egal ob der Rasen selbst gesät wird oder es ein Rollrasen wird, die Vorbereitung ist dabei relativ identisch und vor allem sehr wichtig. Auch das richtige Werkzeug ist hierbei sehr wichtig, da es die Vorbereitungsarbeiten für den Boden enorm erleichtern kann. Am besten sollte der Boden vorab einmal ordentlich umgegraben werden und von Fremdstoffen befreit werden. Das Umgraben selber kann man per Hand mit einem Spaten machen, was aber je nach Rasenfläche und körperlicher Verfassung doch anstrengend werden kann. Aber keine Angst, auch dafür kann man eine Maschine ausleihen. Nach dem Umgraben muss der Booden um die zwei Wochen einfach Ruhen, damit er sich absenken kann.

Weitere Bodenarbeiten

Jetzt ist es an der Zeit den Kalkgehalt des Bodens mit einem Schnelltest zu messen. Wenn der pH-Wert unter 5,5 ist, muss hier spezieller Rasenkalk aufgetragen werden. In diesem Schritt kann auch schon asendünger aufgebracht werden. Damit die Grassamen gleichmäßig aufgtragen werden können, empfiehlt sich vor allem für Anfänger ein spezieller Rasenstreuwagen. Der Boden muss nun noch eingebnet werden, damit sich später keine Wasserpfützen bilden können. Je größer de Fläche ist, um so eher eignet sich eine Walze für diese Arbeiten. Danach muss der frische Rasen regelmäßig gewässert werden, damit es auch wirklich dicht wird. Wenn es zu trocken wird, hat Unkraut leichtes Spiel.

Das erste Rasenmähen

Der Rasen muss erst richtig wachsen, bevor das erste mal der Rasenmäher zum Einsatz kommt. Hier kann man sagen, wenn sich die Grashalme zur Seite legen (ca. 10 cm lang) ist es Zeit zum ersten Mähen. Hier muss man natürlich auch den richtigen Rasenmäher erst mal finden und je nach Rasenfläche kommt hier ein anderes Modell in Frage. Rasenmäher gibt es mit Benzinmotor, mit Elektromotor oder auch mit einem Stromkabel zu kaufen. Danach muss der Rasen immer regelmäßig und vor allem nicht zu kurz gewählt werden, damit er auch wirklich dicht wachsen kann.

Rasen vertikutieren

Beim Rollrasen ist später zu beachten, dass dieser richtig vertikutiert werden muss. Dadurch wird der Raser belüftet und dies beugt der Bildung von Unkraut und Moos vor. Auch hier kann man zwischen Benzin- oder Elektroantrieb unterscheiden. Hier geht es also eher nach den eigenen Vorlieben oder Ansprüchen. Wichtig ist aber, dass der Rasen auch zukünftig richtig gepflegt wird, damit dieser auch wirklich noch viele Jahre lang schön dicht und saftig grün bleibt.